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Original - 10forBrass

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Beschreibung

Dem Blechbläserensemble "10forBrass" ist eine abwechslungsreiche Programmgestaltung besonders wichtig. Daher umfasst das Repertoire neben Werken der Blechbläser-Kammermusik auch Arrangements unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen sowie Werke mit Chor oder Orgel. In der Zusammenarbeit mit Komponisten und Arrangeuren, die eigens für das Ensemble schreiben, sucht das Bläserensemble stetig neue musikalische Herausforderungen. Lassen Sie sich mit dieser CD überraschen!

01. 10forBrass Fanfare: Con brio - Andante cantabile - Con Brio

Komp.: Steven Verhelst, Dauer: 00:05:28

02. William and Mary, Op. 106: Fanfare

Komp.: Derek Bourgeois, Gesamtdauer:Dauer: 00:01:41

03. William and Mary, Op. 106: The Landing at Torbay and the Journey to London

Komp.: Derek Bourgeois, Dauer: 00:04:03

04. William and Mary, Op. 106: The King' s Champion

Komp.: Derek Bourgeois, Dauer: 00:02:35

05. William and Mary, Op. 106: The Death of Mary

Komp.: Derek Bourgeois, Dauer: 00:04:24

06. William and Mary, Op. 106: The Achievement

Komp.: Derek Bourgeois, Dauer: 00:04:33

07. Per Ottoni: (Non allegro - Allegro vivace)

Komp.: Herbert Baumann, Dauer: 00:06:09

08. Brass Symphony, Op. 80: Allegro

Komp.: Jan Koetsier, Dauer: 00:04:52

09. Brass Symphony, Op. 80: Larghetto

Komp.: Jan Koetsier, Dauer: 00:04:52

10. Brass Symphony, Op. 80: Rondo (Presto)

Komp.: Jan Koetsier, Dauer: 00:04:05

11. For John Cage

Komp.: Michael Nyman, Dauer: 00:13:30

Artikelnummer:251899
Kategorie:Bläserensemble
Orchester: 10forBrass  

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5 von 5 Erstklassiger Brass-Genuss.

Das zweite Werk von 10forBrass ist klasse, in vielerlei Hinsicht.

Begonnen bei der Auswahl der Komponisten und Stücke, die frisch und abwechslungsreich daherkommt. Dass hier keine alltäglichen Namen auftauchen sollte nicht abschrecken, im Gegenteil. Eine wunderbare Bühne für grandios aufspielende Musiker und das harmonische Zusammenspiel. Das tiefe Blech kommt in bewegten Läufen toll zur Geltung und hat einen ordentlichen Drive neben sensationeller Dichte, die Trompeten spielen herrlich auf und klingen brillant. Die klasse jedes einzelnen Ensemble-Mitglieds ist hör- und spürbar – vor allem im perfekten Ensemble-Klang.

Ich spiele selbst (etwas) Posaune und höre seit Jahren mit Begeisterung die Einspielungen verschiedener Brass-Formationen, z. B. Canadian Brass, German Brass und denke, mit dieser Aufnahme hat 10forBrass die letzte Lücke zu den etablierten Ensembles geschlossen. Absolute Empfehlung.

.,12.07.2015
5 von 5 Wundervoll gespieltes Hornsolo


Das Blechbläserensemble "10forBrass" hat mit seiner zweiten, erneut bei Genuin erschienenen CD "Original" ein ambitioniertes Album vorgelegt, das die hohe künstlerische Qualität der jungen Musikerinnen und Musiker einmal mehr unterstreicht. Wie schon auf dem Debütalbum "Portrait" (siehe eurowinds 6/2013) zu hören ist, hat sich hier ein erstklassiges Ensemble formiert, dessen Interpretationen stilsicher, einfallsreich und vor allem brillant musiziert sind. Wie der Titel schon sagt, sind auf diesem Tonträger ausschließlich Originalwerke für Blechbläserensemble versammelt - und alle streben im Umfang nach größeren Formen. Von der "Brass Symphony" des Altmeisters auf diesem Gebiet, Jan Koetsier (1911-2006), über ein erstmals eingespieltes Werk von Herbert Baumann (*1925), "Per Ottoni", wird der Bogen zur fünfsätzigen Suite "William and Mary" von Derek Bourgeois (*1941) und schließlich zum exzentrischen Michael Nyman (*1944) und seiner gut 13-minütigen Hommage an John Cage geschlagen. Das Eingangsportal zum Album bildet aber ein Auftragswerk eines jungen belgischen Komponisten: Steven Verhelst, Jahrgang 1981, schrieb die "10forBrass Fanfare". Das drei­teilige Stück mit ruhigem Mittelteil und anschließender Reprise kommt virtuos und zugleich erfrischend leichtfüßig daher. Diese Fanfare hat es nicht nötig, mit oftmals bei ­derartigen Kompositionen zu erlebendem ­Aplomb aufzutrumpfen. Dies unterscheidet das 2014 entstandene Werk etwa von der 1979 für das Philip Jones Brass Ensemble komponierten "Brass Symphony" Jan Koetsiers, bei dessen eruptiven Episoden sich beinahe unweigerlich Leni-Riefenstahl-Assoziationen einstellen. Das Streben nach Größe und An­erkennung der Blechbläser mit einem Werk sinfonischer Dimension ist zweifellos historisch verständlich und mit derartigen, populär gewordenen Stücken auch erreicht worden. Aber gerade durch den Kontrast mit jüngeren Werken wird die seitdem erfolgte Entwicklung der Literatur für größer besetzte Blechbläser­ensembles deutlich hörbar. Ungeachtet zahlreicher existierender Einspielungen wartet "10forBrass" mit einer ganz eigenen, leben­digen Interpretation des Werkes auf, die vor ­allem den unterhaltsamen, legeren Koetsier herausarbeitet und diesem Titan der Blech­bläser­musik gehörig den Staub von der Büste bläst. Wundervoll gespieltes Hornsolo In diesem Sinne wirkt auch Herbert Baumanns klug konstruierte Musik "Per Ottoni" ("für Blechbläser") von 1986 erstaunlich frisch. Das nur sechsminütige, in vier Teile gegliederte Werk des Blacher-Schülers Baumann vollzieht einen enormen dramaturgischen Spannungsboden und lebt insbesondere von aufreizenden Klängen und Rhythmen. Die programmatische Suite "William and Mary" op. 106 von Derek Bourgeois, 1987 entstanden, vollzieht mit höchsten virtuosen Ansprüchen an die In­stru­menta­listen Episoden aus dem Leben von Wilhelm III. von Oranien-Nassau und Marie II. von England nach. Bourgeois versteht es, Formen einfallsreich zu füllen, nähert sich dabei klanglich mitunter klassischen Komponisten an, unter anderem Mussorgskys "Samuel Goldenberg und Schmuyle" aus den "Bildern einer Ausstellung" im 3. Satz. Ein besonderes Filet­stück ist das wundervoll gespielte Horn­solo im 4. Satz ("Marys Tod"). Ausgesprochen witzig verbeugt sich Michael Nyman in seiner Komposition »For John Cage« vor seinem Vorbild. So macht moderne Musik Spaß! Und die "Bauweise", unter anderem mit seriellen Elementen, spielt für deren Genuss keine Rolle - so wie es mit guter Musik zu allen Zeiten war. Der auch von der Aufnahmetechnik her exzellenten CD sind viele interessierte Ohren zu wünschen. Wenn "10forBrass" in dieser Art zielgerichtet weiterarbeitet, wird es sich nicht nur von zahlreichen etablierten Ensembles abheben, sondern womöglich bald zu den führenden seiner Art in Deutschland gehören.


.,09.07.2015

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