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Musikverlag Geiger - Immer am Puls der Zeit

Kurz hinter Bayreuth geht’s dann ab von der Autobahn. Über Landstraßen schiebt man sich gen Norden. Man lässt Rugendorf und Losau links liegen. Dann ist man da: in Kronach, einer Hochburg der geblasenen Unterhaltungsmusik. 

Über 30 Jahre und zahlreiche Erfolgstitel

Seit den frühen 1980er Jahren lebt und arbeitet Bernhard Geiger in Kronach, der Lucas-Cranach-Stadt im Naturpark Frankenwald, für die Musik. Im Sommer 1984 eröffnete er sein eigenes Musikhaus, dessen Schwerpunkt auf Schlagzeug, Gitarre und Noten lag, bevor er im Jahr 1987 den Musikverlag gründete. Der erste Titel, der damals verlegt wurde, war "Country Roads" für Blasorchester. "Im Bereich der modernen, populären Musik waren bis zu der Zeit kaum Blasmusik-Ausgaben mit Bandstimmen auf dem Markt erhältlich", erzählt Bernhard Geiger rück­blickend.

"Wir haben uns natürlich gefragt: Warum gibt es das nicht?" Und er schiebt die Antwort gleich hinterher: "Dann probieren wir das doch mal aus - und machen es selber!" 

Geiger Musikverlag

Heute blickt der Musikverlag Geiger auf über 30 ­Jahre und zahlreiche Erfolgstitel zurück. In Erinnerung bleiben dann aufgrund der Fülle der Titel zuvorderst die "Riesenhits, die alle paar Jahre mal vorkommen", erzählt Geiger. Ob »Ein Stern, der deinen Namen trägt« (im Original von Nik P.), "Der Anton aus Tirol" (DJ Ötzi) oder "Schatzi, schenk mir ein Foto" - Bernhard Geiger und sein Team hatten da das richtige Näs­chen, ein glückliches Händchen und waren mit den Blas­musik-Ausgaben zur richtigen Zeit am richtigen Ort. 

Schnell muss man sein!

Der Faktor Zeit ist ohnehin mit- entscheidend, ob eine Ausgabe ein Erfolg wird oder nicht. Kommt der Titel für die Blaskapellen zu spät, also wenn zum Beispiel sämtliche Unterhaltungsauftritte gelaufen sind, bleiben die Noten Laden­hüter. 

Der schwierigste Part sei es, erklärt Kati Schubert, die 2001 ins Unternehmen eintrat und (u.a.) für diesen Teilbereich zuständig ist, den Abdruck zu bekommen. Denn natürlich darf man einen ­Titel nicht »einfach so« bearbeiten. Kati Schubert schwärmt vom "guten Draht" zu vielen Künstlern und Managern, die gelegentlich sogar von sich aus auf den Verlag zukommen. Sie nennt Ralf Siegel, Maite Kelly und DJ Ötzi. Der »handwerklich-künstlerische« Teil wird von Arrangeuren wie ­Erwin Jareis oder Johannes Thaler übernommen. 

Apropos Kunst: Nach welchen ­Kriterien entscheidet Bernhard Geiger, welcher Titel infrage kommt? Er lacht. "Prinzipiell ist alles machbar. Aber ich möchte nicht alles machen müssen", sagt er. Er gibt zu, dass er gelegentlich überzeugt werden müsse. Sein Bauchgefühl hat ihn in den vergangenen 30 Jahren - bei aller Risikofreudigkeit, die damit einhergeht - selten im Stich gelassen. Und das soll auch so bleiben.

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