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Das Blasmusik-Lexikon

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Beschreibung

Seit 36 Jahren ist "der Suppan" das Nachschlagewerk für alle, die mit dem Blasorchester zu tun haben, als Dirigentinnen und Dirigenten, als Musizierende, als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, als Musikschriftstellerinnen und Musikschriftsteller, als Liebhaberinnen und Liebhaber einer Gattung der Musik, die alle Bereiche des Orchester- und Ensemblespiels umfasst.

Begonnen hat es 1973 mit einem 306-Seiten-Buch, das sowohl musikhistorische Fakten wie Biographien einschließlich der Werkverzeichnisse und Literaturangaben geboten hat. Allerdings doch eher beschränkt auf den deutschsprachigen Raum.

Daraus ist nun - in der 5. Auflage - ein 840-Seiten-Buch im Lexikon-Großformat geworden,mit mehr als 4.500 Biographien von Komponisten und Blasmusikspezialisten, mit ca. 80.000 Blasmusikkompositionen, und mit jeweils weiter fu¨hrender Literatur, die jeder Benutzerin und jedem Benutzer zusätzliche Informationen vermittelt.
Verlag HeBu Musikverlag  
Artikelnummer:108563
Kategorie:Lexika
Autor: Wolfgang SuppanArmin Suppan
Erschienen:2009
Seiten:839

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3 von 5

Die Vollständigkeit des Buches lässt zu wünschen Ãœbrig. Das Buch kennt nicht einmal ganz bekannte Blasmusiker ! (z.B.: Antonin Borovicka, Wolfgang Grünbauer, Georg Ried, Ernst Hutter …)

.,16.01.2010
5 von 5

Vom "Lexikon des Blasmusikwesens" (1. Auflage 1973, 2. Auflage 1976) zum "Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens" (3. Auflage 1988, 4. Auflage 1994) und weiter zum nun vorliegenden "Das Blasmusik-Lexikon": Das ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte in der musikwissenschaftlichen Lexikographie. Damit verbunden ist die musikalische und gesellschaftliche Anerkennung einer Gattung der Musik, die lange Zeit gering geschätzt wurde, und deren wahre historische und kompositorische Breite erst mit diesem Buch einem breiten Kreis von Fachleuten und Musikliebhabern zum Bewußtsein kam. Waren die früheren Auflagen in einen Sachteil und in einen Personenteil getrennt, so ist nun, in dieser 5. Auflage, nur noch der Personanteil übrig geblieben, mit den Biographien, Werk- und Literaturlisten von mehr als 4500 Persönlichkeiten. Aus den 244 Seiten mit biographischen Angaben in der 1. Auflage sind 830 Seiten geworden, wobei auch das größere Lexikon-Format zu beachten ist. Der Wegfall des Sachteiles wird damit begründet, daß ein Jahr nach dem Erscheinen der 1. Lexikon-Auflage die Internationale Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik, kurz IGEB, gegründet wurde, deren Buchreihe "Alta Musica" diesen Bereich mehr und mehr abgedeckt hat. Das Blasmusik-Lexikon findet sich heute in allen Fachbibliotheken rund um die Welt, und es wird von den Bibliothekaren kurz als "der Suppan" benannt, ebenso wie man in der Musik "den Riemann", "den Moser", "den Eitner", "den Grove", MGG kennt. Das Blasorchester, aus dem Geist der bürgerlichen Französischen Revolution heraus entstanden, also seit 1789 eigengeprägter Bestandteil der Musikgeschichte, hat sowohl konzertante wie militärische Wurzeln. Da war einmal die kleinadelige "Harmoniemusik", zum anderen die militärische "Feldmusik", dazu fügte sich das Schlaginstrumentarium der "Türkischen Musik". Sieht man von Vorläufern ab, wie den geistlichen und weltlichen Bläsergruppen der Renaissance, zum Beispiel um Andrea und Giovanni Gabrieli in Venedig, oder wie Georg Friedrich Händels barocke "Feuerwerksmusik", so stehen am Beginn einer eigenständigen Musik für konzertantes (sitzendes) Blasorchester die ehemaligen französischen Hofkomponisten Gossec, Catel, Jadin. Im 19. Jahrhundert verlagerte sich das Schwergewicht der gespielten Werke auf Bearbeitungen: Alles, was an großer Musik von zeitgenössischen Komponisten geschaffen wurde, von Beethoven über Liszt bis zu Richard Wagner, fand über die großen Militärblasorchester zu den Menschen - und machte diese Komponisten damit populär. Daneben entfaltete sich der Marsch- und Freiluftbereich. Am Beginn des 20. Jahrhunderts kehrten Komponisten wie Gustav Holst, Percy A. Grainger, Paul Hindemith zu den Originalwerken für Blasorchester zurück, und bis zu den Meistern der Avantgarde, zu Pendereckis, Karel Husa, Stockhausens und John Cage, beteiligten sich alle namhaften Komponisten auch an der Bereicherung des Repertoires für das (symphonische) Blasorchester. Doch damit will der Rezensent nicht andeuten, daß Wolfgang und Armin Suppan diesen sogenannten Bereich der "Ernsten Musik" bevorzugt hätten. Im Lexikon finden sich selbstverständlich auch alle, die im volkstümlichen Bereich unterhaltsame Musik geschaffen haben und die den Marsch als eine zentrale Aufgabe der Blaskapellen gepflegt haben. Die einzelnen Artikel sind so angelegt, daß zunächst eine Kurzbiographie des Komponisten, Bearbeiters, Blasmusikforschers gegeben wird, daß dann in der Regel eine Auswahl an Werken, Bearbeitungen, Editionen oder Büchern/Schriften folgt, und jeder Artikel - soweit möglich - mit der veröffentlichten Literatur über die in Rede stehende Persönlichkeit schließt. Die einzelnen Artikel spiegeln den Stand des gegenwärtigen Wissens über die angeführten Persönlichkeiten wider. Erstmals wurden auch im Zusammenhang mit der Entstehung jedes Artikels die einschlägigen Internet-Suchmaschinen befragt, deren nicht immer verläßliche Angaben jedoch sorgfältig geprüft wurden. Trotzdem wird man bei einem derart umfangreichen Nachschlagewerk, wie es "der Suppan" nun geworden ist, da und dort Korrekturen und Ergänzungen anbringen können, aber auch die Auswahl der Kompositionen zu den einzelnen biographischen Artikeln lieber anders gewichten wollen. Die Druckfehlerquote ist, wie Stichproben bezeugen, relativ gering; jedenfalls übersteigt sie keinesfalls das in so umfangreichen und mit Tausenden von Zahlen gespickten Büchern Tolerierbare, was mit Sicherheit auch dem sorgfältigen Lektorat des HeBu-Musikverlages, vor allem Herrn Alexander Knam, zu danken ist. Eine gewisse Subjektivität der beiden Autoren ist aber verständlich und zu akzeptieren. So betonen die Verfasser im Vorwort, daß sie froh über jede Korrektur oder Ergänzung wären. Der Verlagswechsel, vom nicht mehr bestehenden Freiburger Schulz Verlag zu HeBu, ist dem Buch sehr gut bekommen. Und auch der Wechsel in der Mentorschaft, vom Bund Deutscher Blasmusikverbände zum Steirischen Blasmusikverband, mit einem beachtlichen Geleitwort des steirischen Landesobmannes Horst Wiedenhofer, bedeutet keinen Prestigeverlust. Für jeden, der sich als professioneller oder Amateur-Dirigent, Musiker, Sprecher in Konzerten oder Verfasser von Programmbroschüren, Liebhaber der Blasmusik und Konzertbesucher verbunden fühlt, bleibt auch dieser "Suppan" ein unentbehrliches Nachschlagewerk!

.,19.10.2009

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