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Milhaud, Darius

Darius Milhaus wurde 1892 in Marseille geboren. Er entstammt einer jdischen Familie, die seit langem im Sden Frankreichs ansssig war und bezeichnete sich selbst als "Franzose aus der Provence und im Glauben ein Jude". Er nahm zunchst Geigenunterricht und wendete sich nach seinem Eintritt ins Paris Konservatorium im Jahre 1909 dem Kompositionsstudium zu. Zu seinen Lehrern zhlten unter anderem Paul Dukas, Andr Ddalge und vor allem Charles Koechlin, bei dem er Privatunterricht nahm und der groen Einflu auf ihn ausbte. 1940 zwang die Bedrohung der Nazis Milhaud auf Grund seiner jdischen Abstammung, Frankreich zu verlassen und nach den USA auszuwandern. Mehrere Jahre lang unterrichtete er am Mills College in Kalifornien und kehre erst 1947 nach Europa zurck. Seitdem war er abwechselnd in den USA und in Frankreich ttig, wo er zum Kompositionslehrer am Pariser Konservatorium ernannt wurde. Dieser ausdrucksstarke Komponist hinterlt ein umfangreiches Werkschaffen mit ber vierhundert Opusnummern, das alle Gattungen umfasst. Die Begeisterung fr den Jazz der frhen Zwanziger Jahre inspirierte ihn 1923 zu dem Ballet La Cration du Monde; fasziniert von dem Licht seiner Heimat, der Provence, komponierte er 1936 die Suite provencale. Milhaud ist zudem sehr stolz auf seine jdische Abstammung und schrieb hebrische Lieder, Chorwerke und liturgische Musik mit jdischer Inspiration. Bis 1973, dem jahr vor seinem Tod, komponierte er ohne Unterla. In seinem Werkkatalog finden sich unter anderem zwlf Symphonien fr groes Orchester, echs Kammersymphonien, Konzerte fr verschiedene Instrumente, Bhnenmusiken, Ballette, Kantalen, Lieder, Chorwerke, Filmmusik sowie mythologische und historische Opern.
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