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Das erfolgreiche Konzert - Eventmanagement für Musikvereine

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Beschreibung

Alois Schöpf, Schriftsteller, Journalist sowie Gründer und Leiter der Innsbrucker Promenadenkonzerte, blickt auf eine zwanzigjährige Praxis als Dirigent verschiedener Blasorchester und Musikkapellen zurück. »Das erfolgreiche Konzert« verarbeitet die konkreten Erfahrungen des ausübenden Musikers ebenso wie die Anforderungen, die ein langjähriger Veranstalter an ein Orchester, an ein Konzert und an die Organisation eines erfolgreichen Konzerts zu stellen hat.

Der Autor beschreibt und analysiert mit pointiertem Stil jene Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um die musikalischen Bemühungen eines Musikvereins bei Konzerten zum Erfolg zu führen und mit Musik die Herzen der Zuhörer zu erreichen. Wer sich an die zahlreichen, ganz konkreten Vorschläge des Autors hält, verfügt über Anregungen genug, um für sich selbst eine maßgeschneiderte Lösung zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Verlag DVO Verlag  
Artikelnummer:108578
Kategorie:Lehrbücher
Geschenke für: Dirigenten  
Autor: Alois Schöpf  
Format:21 x 14,8 cm
Erschienen:2011
Einband:Paperback
Seiten:87
ISBN:9783943037159

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Das Gegenteil von Kunst ist gut gemeint, und Herr Schöpf gibt den Versuch auf, als Leiter von Blaskapellen diesen Gegensatz zu überwinden. Das vorliegende Buch ist sein Abschiedsbrief. Ausgehend von der österreich-tiroler Amateurblasmusikszene, die sein Wirkungsbereich war, kann man deren Analyse auch auf Laienensembles generell übertragen. Und es geht auch nicht um ein gehässiges Nachtreten. Herr Schöpf ist nicht nur musikalischer Leiter und Organisator, sondern auch schriftstellerisch vielfältig tätig. So schreibt er sich seine frustrierte Liebe zur Musik pointiert und satirisch von der Seele, was wiederum mit Genuß und Amüsement zu lesen ist. Der scharfe Rundumschlag in Richtung Laienmusik gilt instrumententechnischen Details, allen Typen vertrottelter Laienmusiker, überforderten Funktionären, resignierten Leistungsträgern (sic!) und der gesamtgesellschaftlichen Einbettung. Er fordert Mut zu ehrlicher Selbstbeschau, damit überhaupt erst Verbesserung möglich ist, will die Vereinsmeierei und die dort herrschende Heuchelei (trotz allen Beteiligten attestierter Liebe zur Musik) aufbrechen. Eine Heuchelei, die alles und jeden lobt und ehrt, egal welch grausiges Bild und Getöne geboten wird, und deren Durchschaubarkeit Publikum wie Nachwuchs abschreckt. Hoffnung gibt Schöpf wenig, aber er glaubt an den Wert der Blasmusiktradition als vollwertige Musikform, will mehr als tümelndes Wummtata. Eine Weiterentwicklung sieht er nur über Professionalisierung möglich – auch bei Laien. Musikalische Qualität könne nur durch gut ausgebildete Dirigenten und besser wenige, aber zuverlässige und versierte Musiker erhöht werden. Auch die Vereinsleitung, die oft nur die naiv Gutmütigen übernähmen, weil sonst niemand dazu bereit sei, gehöre in geschulte Hände. Er stellt sowohl eine Liste von Fragen vor, die sich Vereine zur Selbstpositionierung stellen sollten, als auch diverse konkrete Vorschläge, wie ein Verein zu führen sei. Dabei geht es tief in unternehmerisches Vokabular, wie Produkt, Leitbild, Markenbildung, Werbung, Merchandising, sogar Gewinn – natürlich nur musikalischer. Stellt sich die Frage, ob solch ein Management-Denken nicht auch in den Kommerz führt, hinter dessen perfidesten Fallen auch für Schöpf volkstümliche Hitparadenmusik lauert, der ja Professionalität kaum abzusprechen ist. Nein! Man möchte seinem Idealismus Recht geben: Zu einem erfolgreichen Konzert gehören optimale Rahmenbedigungen, um den Funken überspringen zu lassen, daß musizieren zu können und zu dürfen ein hoher Wert ist, für den Menschen bereit sind, viel Engagement aufzubringen – auch und gerade Dilettanten. Das Buch ist empfehlenswert für Musikvereine aller Art, aber auch für selbstkritikfähige Musiker, die Freude an wohlformulierter Satire haben.

.,12.03.2012
5 von 5

Alois Schöpf, als kritischer Journalist, Essayist, Schriftsteller und Dirigent bekannt, setzt sich in diesem Buch mit grundlegenden, praxisnahen Fragen eines modernen Eventmanagements für Musikvereine auseinander. Basis seiner Ãœberlegungen und Quintessenzen sind seine über 20 Jahre währende Kapellmeistertätigkeit und Erfahrungen als Gründer der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Stil und Analyse des Geschehens überraschen gelegentlich, wenn man Schöpfs Stellungnahmen sonst, in oft eigenwilligen, Unzulänglichkeiten schonungslos aufdeckenden Art, die auch heftige Diskussionen auslöst, kennt. Fundierten Ana­lysen folgen praktische Schlussfolgerungen. In wortgewaltiger, ungeschminkter, mit humorvollen Beigaben ergänzter Sprache zeigt er Versäumnisse und praktische Änderungsvorschläge zur Verbesserung des Managements von Musikvereinen auf. In prägnanten, oft zum Schmunzeln verleitenden Beispielen fühlt er »dem fuchtelnden Dirigenten« ebenso wie dem Funk­tio­när als Sozialromantiker oder Karrieresüchtigen und den Musikern auf den Puls.

.,18.01.2012

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