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Noten für BlasorchesterArctica aeterna

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Beschreibung

Das ewige Eis faszinierte seit jeher die Menschheit. Beeindruckend sind Naturphänomene wie Polarlichter, die unendlich scheinende Landschaft von Eis in all seinen Erscheinungsformen, totale Einsamkeit oder die immer währende Dunkelheit der Polarnacht. Hintergrund von "Arctica aeterna" ist die interessante Fram-Expedition (1893-1896) unter der Leitung von Fridtjof Nansen. Ziel dieser Forschungsreise war es, den geographischen Nordpol mit Hilfe der natürlichen Eisdrift (durch Einfrieren des Schiffes im Packeis) im Arktischen Ozean zu erreichen. Das Gelingen dieser Expedition bewies erstmals, daß sich zwischen dem eurasischen Kontinent und dem Nordpol keine größeren Landmassen befinden.

In diversen Klangbildern zeichnet "Arctica aeterna" anhand der verschiedenen Stationen und Unwegbarkeiten der Expedition eindrucksvoll die Naturphänomene der arktischen Polarregion. Als sozusagen "roter Faden" führen dabei die 16tel-Figurinen durch das Werk, die die stetige Bewegung des Meeres bzw. des Eises charakterisieren. Diese Figurinen werden nur in einem Part konsequenterweise ausgeklammert: dem Gebet der Mannschaft um Festland.

"Arctica aeterna" ist ein Auftragswerk des Inntal-Musik-Verlags und einzustufen in (leichte) Oberstufe.

Werkgliederung, musikalische Bilder im Detail

Insgesamt ist Arctica aeterna durch die verschiedenen Übertitel und Abschnitte gut gegliedert. Das Werk beginnt mit der Abfahrt der Fram aus Norwegen zu den Neusibirischen Inseln, musikalisch dargstellt mit dem Hauptmotiv ab Takt 5, das sich auch durch die nächsten Abschnitte ziehen wird. In Takt 19 und 20 erstirbt jegliche musikalische Bewegung (molto rit...) bis hin zum Liegeton. Dies charakterisiert das Einfrieren des Schiffen im Packeis. Nun heißt es für die Mannschaft der Fram: warten.

Die diversen Phänomene des Nordens offenbaren sich: die Polarnacht beginnt, ein Sturm kommt auf. Nebenhandlung zu diesem Sturm, der sich dann in Abschnitt E voll entlädt, ist die Entzweiung der Mannschaft der Fram, die durch den "Stillstand" der Expedition und die stetige Langeweile zusehends streitsüchtig und rastlos wird. Doch dann beginnt das Packeis die Fram zu treiben und führt das Schiff durch die arktische Landschaft (Abschnitt G "Polarlichter über den majestätischen Eisbergen" und ff.). Nach drei Jahren Eisdrift und mürbe von der ewigen Weite schickt die Mannschaft ein Stoßgebet zum Himmel, doch endlich Festland erreichen zu dürfen. Dieses "Innehalten" wird in der Komposition mit dem kurzen homphonen und choralartigen Abschnitt bei Buchstabe I dargestellt. Darauf folgt unmittelbar der "Salutschuss", Buchstabe J, mit dem die Fram erstmals dem Packeis entrinnt. Die Gebete wurden erhört! Das Werk mündet in einen wirkungsvollen Schlussteil mit triumphalen Motiv (Takte 103 ff.), in dem die Fram auf offener See ihrem Ziel, Norwegen, entgegen fährt.

Besetzung:
  • Piccolo
  • 1. Flöte in C
  • 2. Flöte in C
  • Oboe
  • 1. Klarinette in B
  • 2. Klarinette in B
  • 3. Klarinette in B
  • Fagott
  • 1. Altsaxofon
  • 2. Altsaxofon
  • Tenorsaxofon
  • Baritonsaxofon
  • 1. Horn in F
  • 2. Horn in F
  • 3. Horn in F
  • 4. Horn in F
  • 1. Tenorhorn
  • 2. Tenorhorn
  • 1. Trompete in B
  • 2. Trompete in B
  • 1. Flügelhorn
  • 2. Flügelhorn
  • 1. Posaune in C
  • 2. Posaune in C
  • Bariton in C
  • 1. Tuba in C
  • 2. Tuba in C
  • Pauken
  • Glockenspiel (optional)
  • Xylofon (optional)
  • Becken
  • Kleine Trommel
  • Große Trommel
 Glockenspiel und Xylofon sind optionale Instrumente. Schweizer Stimmen sind auf Anfrage erhältlich.

Hörbeispiel

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Verlag Inntal Musikverlag  
Artikelnummer:241771
Kategorie:Konzertwerke
Besetzung: Blasorchester  
Genre: Konzertwerk
Komponist: Linckus, Florian
Arrangeur: Lange, Lars J.
Schwierigkeitsgrad: 3.5  

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