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Noten für BlasorchesterAllegretto

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Beschreibung

Aus dem Zyklus der Sechs Londoner Sinfonien.Haydn konnte im Londoner Sinfonieorchester mit einem beachtlichen Anteil an Bläsern rechnen, so daß die Originalpartitur der Sinfonie eine komplette klassische Harmoniemusik auweist. Albert Loritz schuf unter Beibehaltung der Originaltonart (C-Dur) eine gelungene Bearbeitung für grosses Blasorchester.Im Zusammenhang mit seiner zweiten Englandreise (1794/95) entstanden die sechs Londoner Sinfonien (Nr. 99-1
04), Haydns letzte Sinfonien. Sie bilden den krönenden Abschluß seines sinfonischen Werks.Haydn konnte mit einem für damalige Zeiten üppigen Orchesterapparat rechnen, vor allem der Anteil der Bläser in London war beachtlich. So setzt er zum ersten Mal in seinem Schaffen Klarinetten ein und sieht auch die sonst seltener verwendeten Trompeten vor, so daß die Partitur eine komplette klassische Harmoniemusik (2 Fl., 2 Ob.,
2. Klar., 2 Fag., 2 Hr., 2 Trp.) aufweist.Im vorliegenden Satz, dem zweiten Satz aus der G-Dur-Sinfonie Nr. 100, spielt außerdem das Schlagwerk in Janitscharen-Besetzung (Große Trommel, Becken, Triangel), dazu die obligatorischen Pauken, eine wesentliche Rolle. Deshalb der Beiname Militär-Sinfonie.Das ALLEGRETTO ist der Form nach ein Variationssatz über ein ruhiges Liedthema (nämlich die französische Romanze La gentile et jeune Lisette), den Haydn aus einem 1786 entstandenen Konzert für zwei Radleiern übernahm. Der Reiz - und somit auch die Popularität - des Satzes beruht auf dem teilweise unvermittelten Nebeneinander von kammermusikalischer Musiksprache und derb-militärischem Idiom.Von der Besetzung her lassen sich im Original drei Klanggruppen unterscheiden:
(1) das Streichorchester, oft durch die Querflöte verstärkt, (2) das Bläsersextett bzw. Oktett (2 Ob., 2 Klar., 2 Fag., mit oder ohne Hörnerpaar) und das volle Orchester mit Trompeten, Pauken und türkischem Schlagzeug. Dem vollen Orchester fallen insbesondere die wenigen lauten Teile zu, die sich nicht mit der Romanzen-Melodie befassen; die Romanzen-Abschnitte, die den größten Anteil des Satzes bilden, erklingen bevorzugt in dünner Streicher- oder Holzbläserbesetzung.Unsere Bearbeitung setzte sich zum Ziel, vor allem diesen kammermusikalischen Charakter des Stückes zu erhalten, gegenüber dem sich die wenigen lärmenden Partien dann natürlich deutlich absetzen. Die Partien der Streicher fallen in der vorliegenden Instrumentierung im allgemeinen den Flöten, Klarinetten, Saxophonen und den weichen Blechblasinstrumenten Flügelhorn, Tenorhorn, Bariton und Tuba zu. Die Rolle des Haydnschen Solisten-Sextetts aus je zwei Oboen, Klarinetten und Fagotten blieb originalgetreu erhalten*, auch die Hörner und Trompeten (diese mit zusätzlichen Aufgaben!) sowie das Schlagzeug konnten weitgehend ihre ursprünglichen Funktionen behalten. Die Tonart C-Dur ist die des Originals.Zur Interpretation:
Arbeiten Sie den Kontrast zwischen den ruhigen liedartigen Teilen und den forschen Abschnitten militärischen Charakters deutlich heraus. Achten Sie darauf, daß die Spieler Anweisungen in den Stimmen wie Solo, Tutti, ein Spieler etc., und natürlich vor allem die Vorschriften zur Dynamik genau befolgen. Wenn immer nur alle Musiker zusammen - dazu noch gleich laut - spielen, verfehlt das Stück seine Wirkung. Passagen in Stichnoten sollen nur auf ausdrückliche Aufforderung des Dirigenten hin mitgespielt werden - und nur, wenn ein bestimmtes Instrument (Oboe, Fagott ...) nicht besetzt ist und ersetzt werden muß*. Die Einzelstimmen sind sorgfältigst in diesem Sinne eingerichtet.Den Hauptanteil des musikalischen Geschehens bestreiten die Holzbläser, sie können und sollen dominieren, die Blechbläser mögen sich, vor allem bei den Piano-Stellen, zurückhalten. Das Schlagzeug (Triangel!) ist obligat, es darf an den entscheidenden Stellen ruhig auf sich aufmerksam machen ...* Die Bearbeitung ist so eingerichtet, daß im Notfall auch auf das eine oder andere in der Partitur vorgesehene Soloinstrument verzichtet werden kann. Beachten Sie bitte in diesem Fall die folgenden Hinweise:
(1)Der Part der Solo-Oboen findet sich (in Stichnoten) auch in den Stimmen der 1. Flöte und der 1. Klarinette. Falls die 1. Klarinetten den Oboenpart übernehmen, können die
2. Klarinetten die Solostellen der (1.) Klarinetten spielen (Stichnoten).(2)- Wenn nur ein Fagott besetzt ist:
tiefere (
2.) Stimme spielen. Die dann fehlenden Passagen des 1. Fagotts finden sich (in Stichnoten) im 1. Horn und/oder der
3. Klarinette.- Wenn ein Fagott und eine Baßklarinette besetzt ist:
Fagott spielt höhere (1.) Stimme, Baßklarinette spielt Stimme des
2. Fagotts (Stichnoten).- Wenn kein Fagott besetzt ist:
Ersatz der tieferen Fagottstimme durch Baßklarinette, Baritonsaxophon oder Bariton/Euphonium.(3)Wichtige Passagen der Solohörner finden sich (in Stichnoten) in den Stimmen der 1. Trompete (= 1. Hr.) und der 1. Posaune (=
2. Hr.).

Hörbeispiel

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Verlag Rundel Musikverlag  
Artikelnummer:101837
Kategorie:Konzertwerke
Besetzung: Blasorchester  
Genre: Konzertant
Komponist: Haydn, Franz Joseph
Arrangeur: Loritz, Albert  
Format:DIN A4

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