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clarino.extra Band 7 - Orchesterpraxis

clarino.extra Band 7 - Orchesterpraxis clarino.extra Band 7 - Orchesterpraxis
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Geschenke für:
  • Dirigenten Info anzeigen
Verlag:
Kategorie:
Seiten:
  • 96
Format:
  • 18 x 25 cm
Erschienen:
  • 30.03.2011
Einband:
  • Paperback
Beschreibung

Wege zum schönen Blasorchesterklang

Dieses Buch befasst sich, wie der Untertitel  verdeutlicht, mit "Wegen zum schönen Blasorchesterklang". Das fängt schon damit an, sich Gedanken über den Sitzplan in einem Blasorchester zu machen. Die Interpretation spielt ebenso eine Rolle wie die Intonation und die Klangbalance. Probengrundsätze werden dargestellt und die Frage diskutiert "Wenn ich diese Spieler hätte, würde mein Ensemble auch so klingen - richtig oder falsch?"

Dirigieren, weiß das Lexikon, ist die "Orientierungs-, Koordinierungs- und Gestaltungshilfe für die ausführenden Musiker eines musizierenden Ensembles wie eines Orchesters durch den Dirigenten, die hauptsächlich durch Handbewegungen angezeigt wird". - Wenn das nur mal so einfach wäre, dürfte bei solch verkürzter Definition so mancher Dirigent sicherlich denken. Schon das Ursprungswort, das lateinische »dirigere«, bedeutet eben nicht nur "zeigen", sondern auch und vor allem "hinlenken". Und da ist es mit bloßen Gesten noch lange nicht getan.

Die Reihe clarino.extra dient dem Leser als gleichermaßen praktisches wie unterhaltsames Nachschlagewerk und beinhaltet thematisch sortierte Fachartikel aus über 20 Jahren der Zeitschrift Clarino bzw. clarino.print.

  • Anmerkungen zum Einspielen im Blasorchester - Entscheidend ist, "wie" und nicht "was" man spielt
  • Optimierte Leistungen durch effektive Sitzordnungen - Mit dem Sitzplan experimentieren
  • Der Dirigent als Regisseur - Aspekte der Klangbalance im Blasorchester
  • A Band Clinic - Verbessern Sie Ihr Blasorchester
  • Das Fünf-Sterne-Restaurant - Ist die Interpretation eine Frage des Geschmacks?
  • Überlegungen und Erfahrungen zum Thema Klangarbeit - Der gute Ton macht die Musik
  • Intonation im Blasorchester (1) - Eine Einführung: Vibrato, Frequenzbänder und Schwebungen
  • Intonation im Blasorchester (2) - Das Einstimmen im Bläserensemble
  • Intonation im Blasorchester (3) - Die Relativitätstheorie der Intonation
  • Intonation im Blasorchester (4) - Das Einstimmen von Dreiklängen
  • Intonation im Blasorchester (5) - Das Einstimmen von Vierklängen
  • Wenn ich diese Spieler hätte... würde mein Ensemble auch so gut klingen ? richtig oder falsch?
  • Hinweise zur Probengestaltung - Die Arbeit mit einem Amateurblasorchester
  • Die Entwicklung von Musikalität und Emotionalität - Methodische Hinweise zur Probenarbeit
  • Allgemeine Unterrichts- und Probengrundsätze (Teil 1) - Verhalten in der Probe
  • Allgemeine Unterrichts- und Probengrundsätze (Teil 2) - Dirigententypologie, Umgang mit Kritik
  • Nicht reden, dirigieren! - Tipps für Dirigenten vom blasmusikalischen Hinterbänkler

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schott musikpädagogik 6/2011 (Kristin Thielemann)., 08.12.2011

Sicher kennen Sie das: Sie haben eine Musikzeitschrift abonniert, lesen einen Artikel und denken: „Super! Den schneide ich mir aus!“ Er kommt bestenfalls in irgendeinen Ordner und wird dort vergessen. Vielleicht gesellt sich nach einiger Zeit noch ein zweiter Artikel dazu, aber man holt diese Literatur in den seltensten Fällen wieder hervor und beschäftigt sich damit. Schade eigentlich, denn diese Artikel können wichtige Helfer im Musikerleben sein. Klaus Härtel, Chefredakteur der Zeitschrift clarino.print, hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Reihe „clarino.extra“ Fachartikel aus 20 Jahren Clarino bzw. clarino.print thematisch zu gliedern und zu Büchern zusammenzustellen. Herausgekommen sind bis heute sieben Bände mit Titeln wie Komponistenwerkstatt – Werke deutscher Blasmusikkomponisten, Thema Saxofon – Fach­liches, Praktisches und Unterhalt­sames und Mozart und seine Zeit – Leben und Werke aus blasmusikalischer Sicht. Der neueste Streich trägt den viel versprechenden Titel Orches­terpraxis – Wege zum schönen Blasorchesterklang. Nicht ganz unvoreingenommen beginne ich in dem Buch zu blättern, dann zu lesen. Eine halbe Stunde später bin ich voller neuer Ideen, habe über Aspekte verschiedener Sitz­ordnungen nachgegrübelt und mir die im Buch vorgestellten Intonations- und Klangbalanceübungen bildlich verdeutlicht. Der Artikel von David C. McCormick, welcher aus der Sicht eines „blasmusikalischen Hinterbänklers“ einen Brief mit dem ­Titel „Nicht reden, dirigieren!“ schreibt, hat mich nicht nur zum Lachen gebracht, sondern mir auch aufgezeigt, was nicht nur ich einerseits im Orchester sitzend oft dachte – „Wenn du piano hören willst, dirigiere piano!“ –, andererseits vor dem Orchester stehend, nämlich auf dem Dirigentenpodium, ahnte: „Langweilen sich die Musiker, wenn ich mit Worten erkläre, was ich mit dem Stock nicht zu zeigen in der Lage bin?“ Mein Fazit: Blasorchesterdirek­tion wird immer professioneller, die Ausbildung der AmateurmusikerInnen immer besser. Da reicht ein durchschnittliches Dirigat nicht mehr aus. Amateure wie Profis erwarten das Besondere und Ganzheitliche. Wer als Dirigent Anregungen und Tipps aus der Praxis für die Praxis sucht, ist mit diesem Buch bes­tens beraten, da es sich nicht nur mit Offensichtlichem wie dem Einstimmen, der Interpretation, der Klangbalance und Intonation, sondern außerdem mit wichtigen sozialen und psychologischen Faktoren auseinandersetzt, die in jedem Ensemble hör­bare Verbesserungen erzielen können. Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der vorne steht oder gerne stehen möchte, und ein unterhaltsamer Einblick für jeden, der auf der anderen Seite sitzt.

das Orchester 10.11 (Diether Steppuhn)., 05.10.2011

Der DVO-Verlag setzt mit dieser Veröffentlichung eine Reihe fort, mit der er das 20-jährige Bestehen seiner Publikation clarino.print, Zeitschrift für Blasmusik International feiert: In einer Reihe von Sonderdrucken zu bestimmten Themen werden passende Artikel aus allen Einzelheften der zwei Jahrzehnte zusammengefasst. Der 4. Band über Mozart und seine Zeit wurde in das Orchester 3/11 besprochen. Im neuen Band 7 beschäftigen sich 17 Beiträge aus früheren Heften mit Einzelfragen zur Orchesterpraxis. Die Artikel wenden sich vornehmlich an Leiter von Blasorchestern und behandeln in erstaunlicher Breite wichtige Aspekte der praktischen Arbeit mit Blasorchestern. Allerdings wird schnell erkennbar, dass die durchweg kundigen Verfasser ihre Erfahrungen bei der Arbeit mit niveauvollen Musikern gemacht haben. Denn was da an gründlichen Kenntnissen in der Ausbildung von Blasorchestern mitgeteilt wird, misst sich an hohen Ansprüchen. Sven Greifenstein etwa beschreibt sachkundig, wie man das Können der Musiker in einem mit Blech und Holz vollbesetzten Ensemble einschätzen und einander angleichen kann. Hilfreich sein Hinweis auf Norbert Volls Buch „...bis es immer besser klingt...“, in dem zum Einspielen statt Akkordübungen als sinnvollere Methode Kanons angeraten werden. Robert M. Giffords Untersuchung von verschiedenen — von ihm ausprobierten — Sitzordnungen ist profund und anschaulich; man könnte ergänzen, dass für einen ausgewogenen Mischklang neben der Sitzposition auch der Abstrahlwinkel des Instruments wichtig ist. Thomas Doss hält zu Recht viel davon, Interpretationen immer wieder neu und damit anders zu gestalten, was aber großes Können der Musiker voraussetzt. Die Intonation der Instrumente ist wegen ihrer unterschiedlichen Obertonstrukturen besonders wichtig, und dazu ?nden sich von Doris Geller sechs Beiträge; bessere Ergebnisse als die angeratene Einstimmung mit Drei- und Vierklängen bringt oft auch das Üben prekärer Partiturstellen. Als erfahrener Dirigent erinnert Henk van Lijnschooten daran, bei unterschiedlichsten Ensembles deren Leistungsstandard und Zusammensetzung zu bedenken und das Repertoire beidem anzupassen. Köstlich das Kaleidoskop von Dirigententypen, wie sie Albert Benz beschreibt – Anlass wohl für manchen Dirigenten, sich selbst und das eigene Auftreten zu überprüfen. Der Schlussbeitrag des Hinterbänkler-Tubisten ist ein hübsches Sahnehäubchen des instruktiven Büchleins: David C. McCormicks treffende Beschreibung des Dirigenten aus dem Blickwinkel des Instrumentalisten — er kennt beides aus eigener Erfahrung — kulminiert in dem verständlichen Wunsch: „Nicht reden, dirigieren!“ Das Buch ist nicht nur wegen der knappen Kästchenkonzentrate bei jedem Beitrag eine wahre Fundgrube an sinnvollen Hilfen in der Arbeit mit Blasorchestern.

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